Journalistinnen und Autoren:Ein Satz für Wolf Schneider

Journalistinnen und Autoren: Wolf Schneider, 1984 in der NDR-Talkshow.

Wolf Schneider, 1984 in der NDR-Talkshow.

(Foto: imago/teutopress)

Als Wolf Schneider einmal fragte: "Bin ich zu menschlich rübergekommen?" Prominente Autorinnen und Journalisten zum Tod des Sprachkritikers.

Wolf Schneider wird für viele Journalistinnen und Journalisten, Autorinnen und Autoren immer bleiben. Sein Regelwerk der guten Sprache hat Generationen geprägt. "Kurz und treffend - lasst die Frösche quaken" - so hieß ein Kapitel seines Klassikers "Deutsch für Kenner". Mehr ist nicht nötig, um zu zeigen, was für Schneider zählte: Genauigkeit, Konzentration und Sparsamkeit. Schön war für ihn das Wenige, die "schlanke Sprache", die kurzen Sätze. Zu seinem Tod hat die SZ prominente Journalisten und Moderatoren um einen Satz zu Wolf Schneider gebeten; also um einen einzigen. Ironie, Schneider-Sabotage oder einfach Hingabe - jedenfalls wurden die Sätze, die uns erreichten, im Lauf des Nachmittags immer länger.

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Generationen von Journalisten lernten von ihm. Harald Schmidt nannte ihn "Sprachoffizier", so was gefiel ihm. Nun ist der Publizist Wolf Schneider im Alter von 97 Jahren gestorben.

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