TV-Kritik zur WMAufstehen für Österreich

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Zum ersten Mal seit 1998 ist Österreich wieder bei einer Fußball-WM dabei: Da macht es auch nichts, dass um sechs Uhr früh Anstoß ist.
Zum ersten Mal seit 1998 ist Österreich wieder bei einer Fußball-WM dabei: Da macht es auch nichts, dass um sechs Uhr früh Anstoß ist. Bernhard Heckler

Zum Auftaktspiel Österreichs in der Gruppenphase heißt es: Verlängerter statt Verlängerung. Eindrücke vom Public Viewing in Wien – um sechs Uhr morgens.

Von Bernhard Heckler

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„Please rise if you are able“, lautet die inkludierende Stadionansage bei der diesjährigen WM in US-amerikanischen Stadien, wenn die Nationalhymnen erklingen. Bitte erheben Sie sich, wenn es Ihnen möglich ist. Beim Gruppenspiel Jordanien gegen Österreich in San Francisco ist es am Dienstag um 21 Uhr Ortszeit den mitgereisten österreichischen Fans überwiegend problemlos möglich, dem Fernsehbild nach zu urteilen. Im knapp 10 000 Kilometer entfernten Wien fällt das Aufstehen schwerer. Es ist aber auch wirklich verboten früh. Beim Public Viewing am Sankt-Ulrichs-Platz, Ortszeit Mittwoch, sechs Uhr am Morgen, wird die Hymne überwiegend im Sitzen angenehm unnationalistisch mitgenuschelt. Es regnet. Die Breakfast Bag droht durchzuweichen. Aber trotz aller Widrigkeiten ist der Platz voll, sicher 500 Leute sind da.

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