Arbeitsrechtlicher Streit beim WDRMann ohne Einsatz

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Der Polizeieinsatz im Hambacher Forst im September 2018. Mit einer Enthüllung des WDR-Redakteurs Jürgen Döschner, die es aus Sicht des Senders nicht hätte geben dürfen, begann ein langwieriger Streit im WDR.
Der Polizeieinsatz im Hambacher Forst im September 2018. Mit einer Enthüllung des WDR-Redakteurs Jürgen Döschner, die es aus Sicht des Senders nicht hätte geben dürfen, begann ein langwieriger Streit im WDR. Tim Wagner/Imago

Der WDR-Redakteur Jürgen Döschner klagt gegen seinen Arbeitgeber: Die ARD-Anstalt zahlt ihm zwar um die 100 000 Euro Jahresgehalt - aber lässt ihn kaum noch arbeiten.

Von Christian Wernicke

Viele Menschen würden das Geld einfach einstecken. Sie würden schweigen, und sich fügen. Jürgen Döschner will das nicht: um die 100 000 Euro Bruttogehalt im Jahr kassieren und dafür, so hat er ausgerechnet, gerade mal fünf Stunden im Monat arbeiten für seinen Sender, den Westdeutschen Rundfunk. Mehr zu tun, das erlaube ihm der WDR seit Jahren nicht. Döschner, seit beinahe 39 Jahren WDR-Redakteur und knapp sieben Monate vor der Rente, mag nicht stillhalten. Sein Anwalt Jasper Prigge sagt: "Im Programm kommt mein Mandant praktisch nicht mehr vor."

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