Vermarktung:Schweizer Konföderation

Lesezeit: 1 min

Marc Walder

Marc Walder, CEO des Schweizer Medienkonzerns Ringier.

(Foto: Ringier)

Um ihre Werbeerlöse zu verbessern, tun sich die drei Konzerne Ringier, SRG und Swisscom zusammen. Vor allem amerikanischen Unternehmen wie Google will man damit den Kampf ansagen.

Von Charlotte Theile

Die Gegner des neuen Unternehmens gehören zu den Mächtigsten der Welt: "50 Prozent der digitalen Wertschöpfung der Schweiz gingen im vergangenen Jahr direkt nach Amerika", sagt Marc Walder, CEO des Schweizer Medienunternehmens Ringier (Blick, Cicero), konkret meint er Facebook und Google. Diesen Giganten wollen drei Schweizer Medienunternehmen nun gemeinsam den Kampf ansagen. Die gebührenfinanzierte Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft SRG, der Telekommunikationskonzern Swisscom und eben Ringier haben sich zusammengeschlossen, um von 2016 an ihre Werbeplätze gemeinsam zu vermarkten. An der neuen Aktiengesellschaft, deren Name noch nicht feststeht, halten SRG, die online keine Werbung schalten darf, Swisscom und Ringier je ein Drittel. Auch die von Ringier und Axel Springer Schweiz im Joint Venture publizierten Medien wie die Handelszeitung sind dabei.

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