Medienkrise in den USA:Reiche retten uns nicht

Medienkrise in den USA: 20 Prozent der Belegschaft werden entlassen, es ist die größte Kürzung in der 142-jährigen Geschichte der "Los Angeles Times".

20 Prozent der Belegschaft werden entlassen, es ist die größte Kürzung in der 142-jährigen Geschichte der "Los Angeles Times".

(Foto: Patrick T. Fallon/AFP)

Zahlreiche US-Medien entlassen Journalisten, auch die "Los Angeles Times", die dem Milliardär Patrick Soon-Shiong gehört. Es scheint, als wären selbst Visionäre ratlos.

Von Jürgen Schmieder, Los Angeles

Es war eine interessante Debatte, Anfang Januar auf der Tech-Messe CES in Las Vegas. Das Magazin Variety lädt jährlich ein, es geht auch ums Geldverdienen in der Medien- und Entertainmentbranche. Ein Panel hieß "The Future of the Industry", und es war gar nicht so interessant, wo genau die Gäste die Schwierigkeiten beim Geldverdienen verorteten, sondern wer der eindeutige Star war: Catherine Halaby, Entertainment-Chefin von Tiktok. Es war so, als würden die übrigen Diskutanten, ein Erfinder zahlreicher TV-Shows, die Chefin von NBC Universal Telemundo oder ein Vertreter von Disney, alle Halaby die Pfote reichen. Variety-Chefredakteurin Cynthia Littleton sagte über Tiktok: "Es ist keine App für Tanzvideos, sondern ein Entertainment-Center und eine Nachrichtenplattform für junge Leute."

Zur SZ-Startseite

SZ PlusÖffentlich-rechtlicher Rundfunk
:Was übrig bleiben soll

Bei Sportrechten sparen, Auslandsstudios zusammenlegen, die ARD umbauen? Die Politik hat sich auf erste Punkte zur Reform der Öffentlich-Rechtlichen geeinigt.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: