FPÖ-Chef HC Strache:Klenk spielt mit und erfindet den Hashtag #Wotangate

Außerdem erfand er den Hashtag #Wotangate: "Ich will absolut ausschließen, dass die Haarproben von einem Gehilfen irrtümlicherweise vertauscht werden und dann möglicherweise die Haare von Straches Plüschteddy Wotan untersucht werden."

Strache, stinksauer, konterte, Klenk ziehe nun auch noch die Reputation eines renommierten Mediziners in Zweifel und überhaupt mache man keine Scherze über Suchtkranke, dazu seien Drogenkonsum und seine fatalen Folgen eine zu ernste Angelegenheit.

Dann wurde er persönlich: "Man will mich, weil ich den Mächtigen zur Gefahr werde, anschütten und diffamieren. Man will mit haltlosen Unterstellungen - für die man sich dann scheinheilig entschuldigt - meinen Ruf beschädigen.

Etwas wird schon hängenbleiben, das ist das schmutzige Motto mancher, mittlerweile ziemlich nervösen Puppenspieler und deren Handlanger in Österreich! Aber das wird's nicht spielen, liebe Freunde!"

Strache legt Klenk eine Umschulung zum Friseur nahe

Klenk findet es symptomatisch, dass der Chef einer Partei, die mit Diffamierungen und Hetze ihr Geschäft betreibe, nun betroffen reagiere, wenn jemand diese Praxis spiegele; er wundert sich, dass sich Medienprofi Strache so ein "Thema umhängen" lasse.

Aber auch der Falter-Journalist räumt ein, nun sei es mal gut mit dem Hin und Her. Strache wiederum versucht, sich doch noch an einem späten Scherz: Klenk solle doch zum Friseur umschulen, wenn er so auf Haare und Haartests fixiert sei.

Umschulung oder nicht: Die Sache wird weitergehen. Spätestens, wenn die Laborergebnisse da sind. Beide Kontrahenten haben versprochen, sie zu veröffentlichen.

© SZ.de/ck/ees
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