Spielfilmtipps zu OsternAufregende Duelle

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Schnell mit dem Degen: Elena (Catherine Zeta-Jones) zeigt Sympathien für den maskierten Rächer (Antonio Banderas) in „Die Maske des Zorro“.
Schnell mit dem Degen: Elena (Catherine Zeta-Jones) zeigt Sympathien für den maskierten Rächer (Antonio Banderas) in „Die Maske des Zorro“. imago stock&people

„Die Maske des Zorro“, „Brautalarm“, „James Bond 007: Leben und sterben lassen“ und „Spartacus“: sehenswerte Filme im TV-Programm an Ostern.

Von Florian Kaindl

Die Maske des Zorro

Abenteuer, ZDF Neo, Ostersonntag, 20.15 Uhr

Im Mexiko des Jahres 1821 kämpft Zorro für die Armen und Schwachen, doch auch an ihm geht das Alter nicht spurlos vorbei. Der maskierte Rächer, gespielt von Anthony Hopkins, sucht also einen Nachfolger. Und findet ihn in dem ehemaligen Banditen Alejandro (Antonio Banderas). Die beiden haben einen gemeinsamen Feind: den spanischen Gouverneur von Kalifornien. Er hat Alejandros Bruder töten lassen und raubte einst Zorros Tochter Elena, als sie noch ein Kind war. Martin Campbells Abenteuerfilm von 1998 ist ein umfassendes Vergnügen, weil die Darsteller perfekt harmonieren. Zu Hopkins und Banderas stößt Catherine Zeta-Jones als Zorros Tochter Elena. Nicht die rasant inszenierten Duelle mit Mantel und Degen, sondern ihre Scharmützel mit Alejandro und ein furioser gemeinsamer Tango sind die aufregendsten Szenen des Films.

Brautalarm

Komödie, Sixx, Ostersonntag, 20.15 Uhr

Eine gefeierte Komikerin war Kristen Wiig schon vor diesem Kinohit von 2011. Als festes Ensemblemitglied von „Saturday Night Live“ hatte sie bereits unzählige Sketche entwickelt und auf ihre Wirkung vor Publikum getestet. In das Drehbuch unter der Regie des Comedy-Veteranen Paul Feig packte Wiig ihre gesamte Erfahrung rund um Dating und Heiraten, das Ewigkeitsthema zwischen Männern und Frauen. Neu ist die dezidiert weibliche Sicht und die schmerzfreie Haltung, dass Gags durchaus wehtun dürfen, auch im Hinblick auf das eigene Geschlecht. Annie, gespielt von Wiig, sieht sich im Wettstreit mit vier anderen Frauen, die ihre Freundin Lillian (Maya Rudolph) als Brautjungfern auserwählt hat. Besonders zwischen ihr und Helen (Rose Byrne) schaukelt sich die Konkurrenz um die Gunst zu einem rücksichtslosen Zweikampf hoch. Das würden Alphamänner nicht besser hinkriegen.

James Bond 007: Leben und sterben lassen

Action, Vox, Ostersamstag, 20.15 Uhr

Wie die meisten Bond-Filme ist der erste Auftritt von Roger Moore 1973 ein Spiegel seiner Zeit. Nur ganz anders. Kein Kalter Krieg, kein politischer Überbau, keine atomare Bedrohung durch einen Superschurken. Stattdessen ein skrupelloser Drogendealer, der die Welt mit Heroin fluten will, und natürlich die Frauengeschichten. Mit Roger Moore zog der Klamauk in die Bond-Reihe ein. Ein komisches Element des Films ist Sheriff J. W. Pepper (Clifton James), ein grobschlächtiger Amerikaner, der zufällig genau da Dienst tut, wo 007 gerade Verbrecher jagt. In diesem Fall in der Sumpflandschaft von Louisiana. Dort bekommt es der Superagent mit einem Gegner zu tun, gegen den auch er zeitweise machtlos ist: Voodoo-Zauber. Der fantastische Titelsong von Paul McCartney & Wings hält das Spektakel zusammen.

Spartacus

Monumentalfilm, Arte, Ostersonntag, 20.15 Uhr

Das TV-Programm an Ostern ist ein Fest für Nostalgiker. Los geht es mit dem größten Sklavenaufstand im alten Rom, angeführt von Kirk Douglas in der Rolle des Spartacus. Der war damals schon ein Star, ging aber als Produzent ein großes Risiko ein, indem er den jungen Stanley Kubrick als Regisseur durchsetzte. Der Erfolg des Monumentalwerks von 1960 gibt beiden recht. Nächste Station: das Mittelalter mit der Sagenwelt um König Artus und seine Tafelrunde. Den Kern haben die Mitglieder von Monty Python zwar mit ihrer Ironie aufs Äußerste verfremdet, man erkennt trotzdem die Vorbilder in „Die Ritter der Kokosnuss“ (RTL 2, Sonntag, 22.05 Uhr). Im vergangenen Jahr starb der große Schauspieler Robert Redford. Der Sender Sixx widmet ihm den Samstagabend von 17.10 Uhr an: „Jenseits von Afrika“, „Der Pferdeflüsterer“ (20.15 Uhr) und „Der Clou“ (Nacht zu Sonntag, 2.15 Uhr).

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