Spielfilmtipps zum Wochenende:Heiß wie Eiswürfel

Lesezeit: 2 min

Spielfilmtipps zum Wochenende: Es läuft noch nicht alles rund für den jungen Spiderman (Tom Holland, r., mit Logan Marshall-Green).

Es läuft noch nicht alles rund für den jungen Spiderman (Tom Holland, r., mit Logan Marshall-Green).

(Foto: RTL/Columbia Pictures/LSC Film Corporation/Marvel)

"Spider-Man: Homecoming", "Atomic Blonde", "Top Gun - Sie fürchten weder Tod noch Teufel" und "Die Unfassbaren - Now You See Me": die Filmtipps zum Wochenende.

Von Eva Goldbach

Spider-Man: Homecoming

Science-Fiction, Vox, Samstag, 20.15 Uhr

Auf Tobey Maguire und Andrew Garfield folgt Tom Holland, ein merklich jüngerer Spider-Man, genau genommen ist der Spinnenmann erst 15 (Holland zu Drehbeginn 19). Was macht das mit Spiderman? Er geht noch zur Schule, hat einen Teenage-Crush und macht ein Praktikum bei Tony Stark. Stark alias Iron Man ist der Mentor des jungen Spider-Man, der unbedingt die Welt retten möchte, aber nicht zum Zuge kommt. Deswegen schwingt sich Peter Parker maskiert durch die Stadt und versucht, Menschen zu helfen. Rund läuft das noch nicht, bis er aus Versehen in einen Banküberfall verwickelt wird und einem Waffenhändler auf die Spur kommt. Trotz spektakulärer Rettungsaktionen, etwa aus dem Washington Monument, kehrt Peter Parker abends nach Hause zurück. Er ist schließlich erst 15.

Atomic Blonde

Action, ZDF, Samstag, 23.00 Uhr

Eine der ersten Szenen in Atomic Blonde zeigt Charlize Theron in bläulich kaltem Licht, sie liegt in einer Badewanne voller Eiswürfel, ihre Rückenmuskulatur ist prägnant und ihr Körper übersät mit Verletzungen. Sie steigt aus der Badewanne (vor kalter Londoner Skyline) und schenkt sich einen Drink ein, dann zündet sie ein Foto an. Ein Foto eines Mannes, der im Intro gestorben ist. Die Agentin Lorraine, gespielt von Charlize Theron, fliegt daraufhin nach Berlin, um eine vermisste Liste von Doppelgänger-Agenten zu finden, die durch den Tod des Mannes auf dem Foto verschwunden ist. Der Film ist spannend, vor allem aber ästhetisch. Berlin Ende der Achtzigerjahre (kurz vor dem Mauerfall), Soundtracks von Bowie oder New Order und viele Drinks, Designermöbel sowie schicke Kleidung - manchmal auch sehr wenig Kleidung.

Top Gun - Sie fürchten weder Tod noch Teufel

Action, Sat 1, Sonntag, 20.15 Uhr

Nach 36 Jahren gibt es die Fortsetzung Top Gun: Maverick, dessen Premiere beim Filmfestival in Cannes Großes erwarten lässt. Quentin Tarantino beschrieb Top Gun ursprünglich nicht nur als Geschichte über Kampfpiloten, sondern als Film, der implizit die männliche Homosexualität thematisiert. Die Piloten fürchten weder Tod noch Teufel, aber vielleicht ihre eigenen sexuellen Vorlieben, vermuten zumindest einige Fans, inklusive Tarantino. Auf Youtube sind Videos wie "Top Gay" oder "Top Gun Gay" zu finden, vielleicht handelt es sich bei Top Gun tatsächlich um eine "Gay Fantasy". Darüber hinaus liefert der Kultfilm aber fantastische Flugaufnahmen, manchmal stumpfe Dialoge und vor allem hollywoodreif abgeänderte Hintergründe zu Marinefliegern, Kampfpiloten und US-Jets.

Die Unfassbaren - Now you see me

Thriller, Sat 1, Samstag, 20.15 Uhr

Jesse Eisenberg spielt den genialen Künstler und Anführer der Zaubergruppe "Die vier Reiter". Neben Eisenberg zählen dazu Dave Franco, Isla Fisher und Woody Harrelson. Diese dynamische - und sehr attraktive - Gruppe plant eine Zaubershow, die auch das FBI auf sie aufmerksam macht. Geplant ist ein Trick, in dem eine Bank ausgeraubt wird. Diese Bank liegt in Paris, das Geld soll in Las Vegas ankommen - innerhalb von Sekunden. Scheint unmöglich? Bringt auch die Zauberer und das FBI an ihre Grenzen und lässt das Publikum bis zuletzt im Unklaren. Trotz klassischer Blockbuster-Struktur ist der Film für unerwartete Plot-Twists und Anspannung geschaffen. Unter anderem dann, als Isla Fisher in einem Wassertank angekettet ist und ein Zaubertrick beinahe schiefgeht. Wäre sogar fast bei dem Dreh passiert.

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