Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 2
Fantasy, Sat 1, Samstag, 20.15 Uhr
Es ist das große Finale und zugleich der mit Abstand düsterste Film der legendären Fantasy-Reihe: Harry (Daniel Radcliffe), Ron (Rupert Grint) und Hermine (Emma Watson) treten den letzten, alles entscheidenden Kampf gegen Lord Voldemort an. Während dessen Anhänger Hogwarts bereits unter ihre Kontrolle gebracht haben, befindet sich das berühmte Zaubertrio auf der Flucht. Die verbleibenden Horkruxe, jene Splitter von Voldemorts Seele, die zerstört werden müssen, um ihn endgültig zu besiegen, sind längst verloren gegangen oder scheinbar unerreichbar. Die Lage erscheint aussichtslos. In einer Schlacht um alles oder nichts entscheidet sich der ewige Kampf zwischen Gut und Böse. Es geht um Opferbereitschaft, um die Macht wahrer Freundschaft und um nicht weniger als die Zukunft der gesamten Zauberwelt, eine Zukunft in Freiheit.
Ziemlich beste Freunde
Tragikomödie, RTL 2, Sonntag, 20.15 Uhr
Alt trifft auf Jung, Reich auf Arm, Stadtvilla auf Banlieue: „Ziemlich beste Freunde“ erzählt die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte einer unwahrscheinlichen Freundschaft – zwischen dem Sozialhilfeempfänger und Kleinkriminellen Driss (Omar Sy) und dem wohlhabenden, querschnittsgelähmten Philippe (François Cluzet). Die beiden könnten nicht unterschiedlicher sein. Driss ist arbeitslos, wohnt im Plattenbau, während Philippe in seiner eigenen Villa von unzähligen Angestellten umsorgt wird. Über Umwege und durch einige Zufälle begünstigt, wird Driss unverhofft zu Philippes Pfleger. Trotz ihrer grundlegenden Verschiedenheit und sozialen Unterschiede finden die beiden Männer zueinander. Ein Zusammenprall der Kulturen, der uns erkennen lässt, dass Menschen durchaus in der Lage sind, gesellschaftliche Gräben zu überwinden.
Cast Away – Verschollen
Drama, Sat 1, Samstag, 22.55 Uhr
Chuck Noland (Tom Hanks) ist ein High-Performer. Für das US-Transportunternehmen Fedex reist er um die halbe Welt, immer getrieben von enormem Termindruck und unerschütterlicher Arbeitsmoral. Bis sein Leben plötzlich auf den Kopf gestellt wird: Chucks Flugzeug stürzt über dem Pazifik ab, er ist der einzige Überlebende, gestrandet auf einer einsamen, unbewohnten Ozeaninsel. Fernab jeglicher Zivilisation muss er ums nackte Überleben kämpfen. Nur Wilson, ein angespülter Volleyball, dem Chuck ein Gesicht aufmalt, ist dem Gestrandeten so etwas wie Gesellschaft – und in seiner Leblosigkeit ein stiller Spiegel der Sehnsucht nach Menschlichkeit. Tom Hanks brilliert in seiner Rolle und trägt entscheidend zur Wirkung dieses modernen Robinson-Films bei. Er macht Chucks Verzweiflung spürbar, zeigt das unerträgliche Schweigen, die Einsamkeit und das, was es im Kern bedeutet, Mensch zu sein.
Mit Herz und Hilde
Komödie, One, Sonntag, 11.40 Uhr
Mit dem neuen Film „Mit Herz und Hilde“ kehrt eine der wohl warmherzigsten, patentesten und zugleich liebenswert chaotischsten Frauen ins deutsche Fernsehen zurück. Für Hilde (Steffi Kühnert) scheint zunächst alles in bester Ordnung zu sein: Die einstige Großküchenchefin, anfangs noch zu DDR-Zeiten, macht endlich ihr eigenes Ding: „Hildes Kantine“. Doch gerade als die Stimmung am schönsten ist, platzt eine Bombe nach der nächsten. Plötzlich steht der Vorwurf im Raum, ihr Mann Ronni habe eine Tochter, gezeugt bei einem Seitensprung vor 35 Jahren, und als wäre das nicht schlimm genug, gerät Hilde mit ihrer Kantine auch noch ins Visier des Finanzamts. So entsteht eine heitere Komödie, die, ebenso wie der Vorgänger-Film „McLenBurger – 100% Heimat“, von den feinen ost-/westdeutschen Gegensätzen lebt. Doch sie feiert auch das Miteinander und den Zusammenhalt in schwierigen Zeiten.

