TV-Kritik zur WMDie ZDF-Auswahl ist eine Turniermannschaft

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Die Sechserkette des ZDF auf dem mittlerweile gut durchgesessenen Sofa von links: Katrin Müller-Hohenstein, Per Mertesacker, Christoph Kramer, Thorsten Kinhöfer, Christian Streich und Jochen Breyer.
Die Sechserkette des ZDF auf dem mittlerweile gut durchgesessenen Sofa von links: Katrin Müller-Hohenstein, Per Mertesacker, Christoph Kramer, Thorsten Kinhöfer, Christian Streich und Jochen Breyer. Thomas Kierok/ZDF

Zwei Wochen nach dem Ausscheiden des DFB-Teams zeigt sich: Der Expertenkader ist mindestens so wichtig wie der Spielerkader. Beim ZDF sind die Einsatzzeiten schließlich bis zum Finale garantiert.

Von Bernhard Heckler

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Woche fünf dieser XXL-WM, wahlweise dieses XXL-Turniers, ist auch Woche drei nach dem Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft im Sechzehntelfinale gegen die Weltauswahl aus Paraguay. Seit dem DFB-Aus ist in der Bundesrepublik eine lange Nachspielzeit angebrochen, in der einem wenig übrig bleibt, als „für ein gutes Spiel“ oder „für das bessere Team“ zu sein. Insofern ist die Halbfinalpartie Spanien gegen Frankreich (sie gilt unter Experten als das „vorgezogene Finale“) auch für das hiesige, zu Neutralität verdammte Publikum besonders interessant.

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