TV-Kritik zur WMZum Glück gibt es kein Zeitspiel im Fernsehen

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Bundestrainer Julian Nagelsmann spricht im Interview nach dem Spiel mit ARD-Moderatorin Esther Sedlaczek (li.) und TV-Experte Bastian Schweinsteiger (re.).
Bundestrainer Julian Nagelsmann spricht im Interview nach dem Spiel mit ARD-Moderatorin Esther Sedlaczek (li.) und TV-Experte Bastian Schweinsteiger (re.). Tom Weller/Tom Weller/dpa

TV-Experte Bastian Schweinsteiger ist vor der Niederlage gegen Ecuador in allerbester Plauderlaune – und erklärt sogar dem Bundestrainer noch die Taktik.

Von Stefan Niggemeier

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Um manche Entscheidungen sind die mutmaßlich hoch bezahlten Verantwortlichen der ARD nicht zu beneiden. Wie bringt man an einem Fußballabend mit Spiel der deutschen Nationalmannschaft noch einen viertelstündigen „Brennpunkt“ zum Erdbeben in Venezuela unter? Sicher, man könnte die Vorberichterstattung kürzen, aber dann müsste man ja die Vorberichterstattung kürzen. Also, geniale Idee: Man lässt die eigentlich vorher noch geplante dreiviertelstündige Dokumentation über einen großen amerikanischen Internetkonzern einfach ausfallen und verlängert aufgrund der Katastrophe in Venezuela die Vorberichterstattung um eine halbe Stunde.

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