FernsehenIst Trump also ein Friedensstifter?

Lesezeit: 2 Min.

Donald Trump bei seiner Rede zum 250. Geburtstag der US-Armee auf der Militärbasis Fort Bragg.
Donald Trump bei seiner Rede zum 250. Geburtstag der US-Armee auf der Militärbasis Fort Bragg. (Foto: rbb/ IMAGO/ZUMA Press Wire)

Die ARD-Doku „Trump & us – Wie er unsere Welt verändert“  versucht, Trumps zweite Präsidentschaft zu begreifen – und wird von der Rasanz der Ereignisse überholt.

Von Luca Viglahn

Es ist wohl einer der eindrücklichsten Momente des vergangenen Jahres. Ein Reporter fragt Wolodimir Selenskij, warum dieser denn im Oval Office keinen Anzug trage. Die Situation eskaliert. Trump meint, Selenskij riskiere hier den dritten Weltkrieg. J. D. Vance wirft dem ukrainischen Staatschef vor, er habe sich noch kein Mal bedankt. Es kommt zum diplomatischen Eklat. „Großes Fernsehen“, sagt Trump irgendwann. Danach lernten alle, die mit dem US-Präsidenten auskommen müssen, dass man ihm am besten mit allen Mitteln der Kunst schmeichelt. Der britische Premierminister Keir Starmer überreichte ihm eine Einladung des Königs höchstpersönlich, Friedrich Merz ließ die Geburtsurkunde von Trumps deutschem Großvater einrahmen, Nato-Generalsekretär Mark Rutte erklärte Trump zum „Daddy“, und bei seinem nächsten Besuch hatte Selenskij einen Golfschläger als Präsent dabei.

Zur SZ-Startseite

Trump-Interview
:Vier Reporter und ein Präsident

Die „New York Times“ will Donald Trump nach allen Regeln ihrer Kunst auf den Zahn fühlen. Und apportiert doch nur seinen Mythos. Kann man Populisten wirklich nicht interviewen, ohne ihnen zu helfen?

SZ PlusVon Jens-Christian Rabe

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: