Immer wieder passiert es, dass Start-up-Geschäftsmodelle klingen, als seien sie direkt dem Skript einer dystopischen Fernsehserie wie „Black Mirror“ entnommen. Eines der aktuellsten Beispiele für dieses Phänomen nennt sich dare.market. Auf der Online-Plattform werden kleine Clips gezeigt, in denen Menschen sich öffentlich zum Narren machen. Sie schreien in Supermärkten herum, rufen ihre Ex-Freundin an und betteln um eine letzte Chance oder lassen sich ein neues Tattoo stechen. Warum das alles? Um reich und berühmt zu werden, natürlich.
Social MediaDie nackten Kanonen
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Trash-Formate und Skandale zu produzieren, war einst eine Kernkompetenz des Privatfernsehens. Mittlerweile präsentiert die Trash-geschulte Gen Z in den sozialen Medien eine Selbstentblößung, gegen die RTL-Shows omahaft brav wirken.
