Social MediaDie nackten Kanonen

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Im „Dschungelcamp“ würgten Reality-Stars schon allerhand Widerwärtiges herunter, doch selbst hier gibt es Grenzen der Appetitlichkeit. In Social-Media-Formaten sieht das anders aus.
Im „Dschungelcamp“ würgten Reality-Stars schon allerhand Widerwärtiges herunter, doch selbst hier gibt es Grenzen der Appetitlichkeit. In Social-Media-Formaten sieht das anders aus. RTL

Trash-Formate und Skandale zu produzieren, war einst eine Kernkompetenz des Privatfernsehens. Mittlerweile präsentiert die Trash-geschulte Gen Z in den sozialen Medien eine Selbstentblößung, gegen die RTL-Shows omahaft brav wirken.

Von Michael Moorstedt

Immer wieder passiert es, dass Start-up-Geschäftsmodelle klingen, als seien sie direkt dem Skript einer dystopischen Fernsehserie wie „Black Mirror“ entnommen. Eines der aktuellsten Beispiele für dieses Phänomen nennt sich dare.market. Auf der Online-Plattform werden kleine Clips gezeigt, in denen Menschen sich öffentlich zum Narren machen. Sie schreien in Supermärkten herum, rufen ihre Ex-Freundin an und betteln um eine letzte Chance oder lassen sich ein neues Tattoo stechen. Warum das alles? Um reich und berühmt zu werden, natürlich.

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