Stutzig wurde man im vergangenen November, als die ersten Folgen von „Mälzers Meisterklasse“ liefen. Da klang Tim Mälzer auf einmal ganz demütig. „Ich hab schon auch an mir gezweifelt“, sagt er da nachdenklich. Eben hat er einer Kandidatin erklärt, sie solle sich nicht immer selbst beim Kochen infragestellen, sondern zu ihren Entscheidungen stehen. Sie sei schließlich „so stark“. In der Sendung steht Mälzer nicht selbst am Herd, sondern übernimmt eine neue Rolle: die des Coaches. Der nicht mehr so rotzig und rau ist, wie man es von ihm kennt, sondern auch mal zweifelnd und, ja: beinahe altersmilde.
Kochshows„Perfektion macht vieles kaputt“
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Seit zwanzig Jahren kommt man am Fernsehkoch Tim Mälzer kaum vorbei – von seiner Sendung „Kitchen Impossible“ startet bald die elfte Staffel. Treffen mit einem, dem es um mehr geht als um gutes Essen.
