Intendantenwechsel im ZDFDer Ruderer geht von Bord

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"Wir sind in der Lage, das Programm innerhalb von zehn Minuten neu aufzustellen bei einer Konfliktsituation wie jetzt. Das ist der Vorteil eines zentralen Hauses." - Thomas Bellut, in seinem Büro im 14. Stock.
"Wir sind in der Lage, das Programm innerhalb von zehn Minuten neu aufzustellen bei einer Konfliktsituation wie jetzt. Das ist der Vorteil eines zentralen Hauses." - Thomas Bellut, in seinem Büro im 14. Stock. Andreas Arnold/dpa

Nach zehn Jahren hört Thomas Bellut als ZDF-Intendant auf. Zum Schluss noch ein Wort zu politischem Einfluss im Sender und ein Geständnis zu "Wetten, dass..?"

Von Claudia Tieschky

An dem Junitag im Jahr 2011, an dem Thomas Bellut in einem Tagungshotel am Potsdamer Platz ohne Gegenkandidat zum Intendanten gewählt wurde, konnte man etwas besichtigen, das sich selten so deutlich zeigt: Macht. Berlin ist neu gebaut, aber in diesen Räumen hängt ein Odeur der alten Bundesrepublik. Die Macht tagt hinter holzgetäfelten Türen unter Ausschluss der Öffentlichkeit an langen Tischreihen - der Fernsehrat mit seinem üppig entsandten Politik-Personal. Und die Macht antichambriert auch vor den getäfelten Türen - die Führungskräfte des ZDF: fast nur Männer in Anzügen.

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