Britische Medien:Der Letzte macht das Licht aus

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Englische Fußballfans bei der WM 1990. Mit dabei in Cagliari beim Spiel gegen die Niederlande: Die Boulevardzeitung "The Sun", die damals fast zehn Millionen Leser hatte. (Foto: Mark Leech/IMAGO/Offside Sports Photography)

Zeitungen nehmen in Großbritannien schon immer Einfluss auf den Wahlkampf – mit manchmal schrillen Methoden. Doch wie viel Macht bleibt den Blättern noch?

Von Michael Neudecker, London

Vor einem Jahr fand im Spencer House, einer mondänen Villa aus dem 18. Jahrhundert in der Nähe des Buckingham-Palastes, eine Feier statt. Der Gastgeber sei, so berichten die, die dabei waren, in einem der herrschaftlichen Säle gesessen und habe ausgewählte Gäste im Fünf-Minuten-Takt empfangen, zur Privataudienz. Bekannt wurde das nicht nur wegen der Prominenz des Geburtstagskindes, sondern auch wegen eines ganz bestimmten Gastes. Es feierte Rupert Murdoch, der australisch-amerikanische Medienmogul, dem im Vereinigten Königreich unter anderem das Boulevardblatt The Sun und die Times gehören, seinen 92. Geburtstag. Der Gast, der irgendwann eintraf und sogleich zu Murdoch zum Gespräch gebracht wurde, war Keir Starmer.

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