USA100 Stunden Talk mit Epstein

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Ziemlich beste Freunde? Jeffrey Epstein (l.) und Donald Trump zusammen in Mar-a-Lago, Florida, 1997.
Ziemlich beste Freunde? Jeffrey Epstein (l.) und Donald Trump zusammen in Mar-a-Lago, Florida, 1997. (Foto: Davidoff Studios Photography/Getty Images)

Der US-Journalist Michael Wolff behauptet in einem Podcast, auf riesigen Enthüllungen über Donald Trump zu sitzen. Nur drucken will die angeblich niemand. Wie kann das sein?

Von Thore Rausch

Natürlich steckt eine gewisse Ironie darin, wenn Michael Wolff, US-Journalist und Bestsellerautor, sich ausgerechnet im Interview mit David Remnick – dem Chefredakteur des New Yorker – darüber beklagt, dass ihm niemand zuhören will. Wolff hat laut eigener Aussage seit dem Jahr 2014 rund hundert Stunden mit Jeffrey Epstein gesprochen – Audioaufnahmen, in denen Epstein angeblich auch über seinen ehemaligen Kumpel Donald Trump auspackt. Ein journalistischer Coup, sollte man meinen. Doch niemand will die Geschichte veröffentlichen, behauptet Wolff im Podcast „The New Yorker Radio Hour“. Weder Mainstream-Medien noch Streamingdienste oder große Verlage – alle hätten abgelehnt. Der Grund, so Wolff: Der Stoff sei „too icky“, zu widerlich.

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