„The Franchise“ auf WowBöse, sehr böse

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Balance zwischen Archetyp und Klischee: Daniel Brühl (l.) als „Käsekönig von Düsseldorf“ Eric Bouchard, daneben Himesh Patel als Daniel Kumar.
Balance zwischen Archetyp und Klischee: Daniel Brühl (l.) als „Käsekönig von Düsseldorf“ Eric Bouchard, daneben Himesh Patel als Daniel Kumar.
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Die Serie „The Franchise“ mit Daniel Brühl demontiert den Glanz des Superheldenuniversums aus Hollywood. Eine Satire aus dem Haifischbecken der Macht.

Von Andrian Kreye

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Ach, die Sache mit dem Völkermord. Lästig, aber musste sein. Der Filmstudioboss Pat Shannon erwähnt das in der Serie The Franchise eher beiläufig, ist sich keine Sekunde bewusst, dass das ein heikles Thema sein könnte für den deutschen Autorenfilmer Eric Bouchard. Der versucht mit dem Job als Regisseur eines Superheldenfilms in Hollywood seiner Karriere Turbo zu geben und sein Image aufzupolieren. Und schon ist man mittendrin im Chaos der Machtkämpfe von Hollywood. Die fiktiven Maximum-Studios sind natürlich Marvel, die Ähnlichkeiten der Figuren mit lebenden oder sonstigen Personen kein Zufall. Und weil die Serienmacher vorher mit Succession das Machtzentrum in New York und mit Veep das in Washington auseinandergenommen haben, durchaus gelungen. Bei der ersten Folge führt sogar Sam Mendes Regie, Theaterlegende und James-Bond-Regisseur.

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