SerienDie Kunst der Verhandlung

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Trotz strenger Bewachung durch Leibwächter Ali Katibi (Alexander Behrang Keshtkar, hinten) sucht Alexandra Weiss (Veerle Baetens) einen Moment, um mit Ingenieur Payam Sanjabi (Arash Marandi) allein zu sein.
Trotz strenger Bewachung durch Leibwächter Ali Katibi (Alexander Behrang Keshtkar, hinten) sucht Alexandra Weiss (Veerle Baetens) einen Moment, um mit Ingenieur Payam Sanjabi (Arash Marandi) allein zu sein. (Foto: Les Films Pelléas/Bande à Part/Gaumont Télévision/Arte)

Die Arte-Serie „The Deal“ über das Atomabkommen mit Iran 2015 führt von den stillen Wassern diplomatischer Gepflogenheiten ins tosende Meer eines geopolitischen Spionagethrillers. Das legt das Dilemma politischer Erzählungen offen: Wie viel Fiktion verträgt die Realität?

Von Jan Freitag

Diplomatie besteht für gewöhnlich in der Kunst protokollarischer Verhandlungen. Mit einem Regelsatz überlieferter Sitten und Gebräuche, versuchen Abgesandte aller Herren Länder und Staatenbünde möglichst geräusch- und reibungslos Vereinbarungen zu erzielen. Was im weltpolitischen Maßstab Krisen und Kriege verhindert, wirft aus fiktionaler, unterhaltungspolitischer Perspektive jedoch die Frage auf: Könnte es etwas Langweiligeres geben als eine Dramaserie über diplomatische Abläufe?

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In der letzten Staffel der Polit-Serie „Parlament“ gerät die EU in eine scheinbar ausweglose Krise. Eindrücklicher hat man das Machtspiel in Brüssel nie präsentiert bekommen.

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