"The Big Cigar" auf Apple TV+:Eine wilde, wirre Geschichte

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Black Panther-Gründer Huey P. Newton (André Holland) und seine Freundin Gwen (Tiffany Boone) fliehen vor dem FBI nach Kuba. (Foto: Apple TV+)

In "The Big Cigar" flieht einer der Black-Panther-Gründer vor dem FBI. Hilfe bekommt er dabei ausgerechnet aus Hollywood.

Von Fritz Göttler

Das Gesetz der Widersprüche regiert das Universum, erklärt Huey, und erzählt zur Illustration dieser These seine Geschichte: Huey P. Newton, einer der Gründer der Black Panther, ein Revolutionär, der für die Rechte der amerikanischen Schwarzen kämpft und dagegen, dass sie böswillig schikaniert werden von den Cops - die den Schwarzen vorkommen wie eine Besatzungsmacht in ihrer community. Auch Huey wird ins Gefängnis gesteckt, Einzelhaft, nach über zwei Jahren wird das Verfahren neu aufgerollt. Huey ist nun frei, aber ein gezeichneter Mann - und, schlimmer, ein verfluchtes Idol. André Holland verkörpert Huey in der sechsteiligen Serie The Big Cigar auf Apple TV+, auf erratische Weise sympathisch, und die brutale Aggressivität der frühen Panther ist in der Serie extrem soft gezeichnet. Huey kümmert sich vor allem um die Schulspeisung für Kids. Das macht das berühmte Foto - Huey in herrscherlicher Pose, mit Karabiner und afrikanischem Stammesspeer in den Händen - irgendwie lächerlich. Ist das the baddest motherfucker of the planet? 1974 soll Huey wieder verhaftet werden, und er flieht mit seiner Freundin Gwen zu Bert Schneider in Hollywood (Alessandro Nivola),

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