bedeckt München 11°

"Tatort"-Episode "Fegefeuer" mit Til Schweiger:Volle Feuerkraft voraus

Wenn Til Schweiger als Nick Tschiller auf Rachefeldzug ist, kennt er keine Gnade. Erst recht nicht vor Kritikern. Die Bilder zur "Tatort"-Episode "Fegefeuer".

7 Bilder

Tatort "Fegefeuer" mit Til Schweiger

Quelle: NDR/Gordon Timpen

1 / 7

Hätte man vor Nick Tschiller auch nicht gedacht, dass das möglich sein würde in einem Tatort: Ein Polizist schießt sich mit einer Panzerfaust den Weg frei.

Weil bei so viel Feuerpower die Kritik zwangsläufig ist, sorgte Til Schweiger vor. Auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte er am Sonntagabend eine Lodrede auf Christian Alvart, den Regisseur der jüngsten Doppelfolge. Darin heißt es: "Ich sage, du hast ein Stück deutsche Fernsehgeschichte geschaffen! Kompromisslos, atemlos, viril, phantastisch für das schmale Geld ... Andere verschwenden das Budget für zwei moppelige Kommissare, die ne Currywurst verspeisen, oder ein Bier vor einem bayrischen Imbiss zocken."

Tatort "Fegefeuer" mit Til Schweiger

Quelle: NDR/Gordon Timpen

2 / 7

Angesichts dieser Worte verwundert es dann auch nicht mehr, dass Nick Tschiller die Panzerfaust nicht etwa gegen die zahllosen Bösewichte mit russischem Akzent zum Einsatz bringt, die in "Fegefeuer" ihr Unwesen treiben - sondern gegen die eigenen Polizisten-Kollegen.

Tatort "Fegefeuer" mit Til Schweiger

Quelle: NDR/Gordon Timpen

3 / 7

Meistens tragen die Bösewichte in Schweiger-Tatorten Lederjacke und eine verschlagene Miene zur Schau. In seltenen Fällen, zur Verdeutlichung ihrer Schurkenhaftigkeit, auch Sturmmasken. Aber auch der Herr vorne links führt nichts Gutes im Schilde: Constantin Revenbrook (Arnd Klawitter), Hamburger Innensenator, ist in krumme Geschäfte verwickelt. Sowas geht an die Nerven - wenn wundert es da, dass sich der Politiker zwischendurch mal auf die Toilette zurückzieht, um eine Line Koks durchzuziehen. Ja, auf der Toilette des Polizeireviers.

Tatort "Fegefeuer" mit Til Schweiger

Quelle: NDR/Gordon Timpen

4 / 7

Diese Herren rücken aber aus anderem Grund an. Sie sollen Judith Rakers und die anderen Geiseln befreien, die russische Gangster (mit Sturmmasken!) im Tagesschau-Studio genommen haben. Ohne zu viel zu verraten: Am Ende macht natürlich Nick Tschiller die ganze Befreiungsarbeit - via Telefon.

Tatort "Fegefeuer" mit Til Schweiger

Quelle: NDR/Gordon Timpen

5 / 7

Wir sehen: den besten Mann des vergangenen Sonntagabends. Yalcin Gümer (Fahri Yardim) ist Tschillers Partner und diesem stets ein treuer Freund - auch wenn ihn Tschiller in der vorangegangenen Folge "Der große Schmerz" niederschlug. In dieser Szene verhört er Tschillers Ex-Partner (gespielt vom Berliner Tatort-Kommissar Mark Waschke). Als Yalcin wenig später ein Hilferuf von Tschiller ereilt, macht er nicht etwa auf beleidigte Leberwurst, nein, der Gute fragt schlicht: "Wo bist du, Schatz?"

Tatort "Fegefeuer" mit Til Schweiger

Quelle: NDR/Gordon Timpen

6 / 7

Zum Dank macht ihn Tschiller zum Köder für diese vollvermummten russischen Gangster.

Tatort "Fegefeuer" mit Til Schweiger

Quelle: NDR/Gordon Timpen

7 / 7

Am Ende kommt es in einem Hamburger Regionalzug zum Showdown zwischen Nick Tschiller und seinem Erzfeind Firat Astan. Wohlgemerkt im Zug, nicht auf dem Dach des Zuges. Hamburg ist dann eben doch nicht Hollywood. Vielleicht meinte Schweiger das ja auch mit der Einschränkung in folgendem Satz (aus dem eingangs erwähnten Facebook-Posts): "Mit allen Schwächen, die dieser Tatort hatte, ist er der bahnbrechendste seiner Art!!!"

© SZ.de/jst

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite