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Tageszeitungen:Umbruch

Die "taz" bereitet sich auf den Abschied von der Druckausgabe vor und glaubt an eine digitale Zukunft. Wehmut ist im Spiel, aber wenig Angst.

Von Jens Schneider

Es ist ein Satz wie ein Abgesang: "Es könnte das Letzte sein." So steht er da, als stünde das Ende einer Legende an. In diesem Herbst feiert die taz ihren 40. Geburtstag, und zu diesem Anlass hat die 1978 von alternativen Linken gegründete Berliner Tageszeitung ein Buch herausgebracht. Schwer wie ein Ziegelstein, fast so breit wie eine Zeitungsseite, voll mit Geschichten und schwarz-weißen Bildern aus der taz-Welt - von Anti-AKW-Demos in Brokdorf, der Friedensdemo 1982 in Bonn bis zu jener für den taz-Ton typischen Titelseite, die 2005 die erstmalige Wahl einer Frau ins Kanzleramt mit der Zeile vermeldete: "Es ist ein Mädchen". Und vorne im Editorial steht, dass dieses Werk das Letzte seiner Art sein könnte.

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