Tag der PressefreiheitMit erhobenen Armen gegen die Gewalt

Zum Tag der Pressefreiheit veröffentlicht "Reporter ohne Grenzen" bewegende Bilder von Fotografen aus der ganzen Welt.

Von Paul Katzenberger

Afghanistan

"Reporter ohne Grenzen" (ROG) veröffentlicht seit 25 Jahren "Fotos für die Pressefreiheit", um auf Konflikte und Krisen auf der ganzen Welt aufmerksam zu machen. "Das Fotobuch zeigt das Geschehen in einigen Ländern, die uns 2018 besonders beschäftigt haben", sagt Gemma Pörzgen, Vorstandsmitglied von "Reporter ohne Grenzen".

Dieses Bild ist aus Afghanistan, wo die Gewalt seit Jahrzehnten zum Alltag gehört. Die Taliban und andere islamistische Terroristen verüben laufend blutige Anschläge. Der in Kabul lebende australische Fotojournalist Andrew Quilty dokumentiert den von Gewalt geprägten Alltag im Land. Das ausgewählte Foto nahm er in einer Schule auf, die mitten in umkämpftem Gebiet liegt. Wegen der Gefechte ist der Unterricht nur eingeschränkt möglich, in hörbarer Nähe fallen immer wieder Schüsse.

Bild: Andrew Quilty 3. Mai 2019, 11:582019-05-03 11:58:13 © SZ.de/tmh/cag