SZ-Serie "Spezialauftrag":Tusche, Tusche, Pinsel, Papier

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SZ-Serie "Spezialauftrag": Für nicht Eingeweihte sieht Kalligrafie aus wie abstrakte Malerei. Hier werden Kanji, chinesische Schriftzeichen, geschrieben.

Für nicht Eingeweihte sieht Kalligrafie aus wie abstrakte Malerei. Hier werden Kanji, chinesische Schriftzeichen, geschrieben.

(Foto: Axel Bueckert/mauritius images / Alamy Stock Photos)

Unterwegs mit Journalisten, die immer über etwas berichten, das nur in ihrem Land ein großes Ding ist. In dieser Folge: die Kalligrafie-Redakteurin aus Japan.

Von Thomas Hahn

Die Technik ist das eine, wenn man sich hinsetzt, um mit einem Pinsel Schriftzeichen auf feines Papier zu setzen: das Auflösen der Festtusche in Wasser am Reibestein. Die Konzentration auf den richtigen Strich. Der Fluss des Schreibens. Aber das andere ist zu verstehen, was man schreibt. Beides gehört dazu zur Kunst des Schönschreibens, und beides erfordert eine besondere Aufmerksamkeit. Darum geht es in der aktuellen Titelgeschichte von Sumi, Japans einziger Kalligrafie-Fachzeitschrift.

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