Wer in eine deutsche Buchhandlung geht und dort den neuen Gedichtband von Dima Albitar Kalaji erwirbt, zahlt dafür 24 Euro. Egal in welcher Stadt, zu welcher Uhrzeit oder wie viele andere Menschen sich für das Buch interessieren. Die deutsche Buchpreisbindung regelt, dass ein Buch einen festgelegten Preis hat, an den sich alle Händler halten müssen, Ausnahmen sind nur selten möglich. Damit ist die Buchbranche ein Sonderfall. In der Regel gilt längst: Die Nachfrage bestimmt das Angebot. Oder auch: „dynamische Preisgestaltung“, bekannt etwa von Flügen und Konzerttickets: Wenn sich viele Menschen für eine bestimmte Verbindung oder eine Veranstaltung interessieren, schießen die Preise hoch, zum Unmut der potenziellen Käufer. Doch es geht noch eine Stufe nerviger.
Personalisierte PreiseSie sind zahlungsbereit? Selbst schuld!
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Vor der „Washington Post“ demonstrieren Kritiker im Februar 2026 wegen Massenentlassungen. Im Fokus der Kritik: Amazon-Chef und Eigentümer der „Washington Post“ Jeff Bezos.
Allison Robbert/APWie viel das Taxi kostet, hängt nicht nur von der Strecke ab, sondern auch davon, wer es bucht. Auch die „Washington Post“ steigt ein in die Big-Brother-Preispolitik.
Von Marie Gundlach
