Neues Magazin „Surplus“Es ist die Wirtschaft, Dummkopf!

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Cover des neuen Magazins, das alle zwei Monate gedruckt erscheinen soll
Cover des neuen Magazins, das alle zwei Monate gedruckt erscheinen soll (Foto: Surplus)

Ein Wirtschaftsmagazin, aber nicht für Millionärssöhne und Start-up-Heinis. „Surplus“ will sich mit Zahlen und Marx gegen den ökonomischen Rechtsruck wehren.

Von Thore Rausch

Ein Printmagazin zu gründen, ist nicht unbedingt das, was einem Investmentgurus heutzutage raten. Doch Wirtschaftshistoriker Adam Tooze, Ökonomin Isabella Weber und Ökonom Maurice Höfgen tun genau das (Stichwort: antizyklisch investieren). Ihr neues Magazin Surplus möchte nach eigener Aussage eine Marktlücke füllen: Wirtschaft nicht den „Börsengurus, Millionärssöhnen und Start-up-Heinis“ überlassen. Stattdessen will man ein Magazin für die wirtschaftlichen Interessen der großen Mehrheit sein. Na dann? Chefredakteur Lukas Scholle hat schon mal eine klare Feindlinie ausgemacht: Mit den „blinden Marktgläubigen“ Donald Trump und Friedrich Merz drohe ein „Revival des knallharten Neoliberalismus“, schreibt er in seinem Editorial. Die linke Ausrichtung des Magazins kommt nicht von ungefähr. Surplus (zu Deutsch: Überschuss) tauchte schon in der Ausbeutungstheorie von Marx auf. Braucht es das heute noch?

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