Jugendliche und soziale MedienGefühlte Glaubwürdigkeit

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Wer sich für Muskelaufbau interessiert, den konfrontieren Social-Media-Algorithmen schnell auch mal mit rechten Influencern.
Wer sich für Muskelaufbau interessiert, den konfrontieren Social-Media-Algorithmen schnell auch mal mit rechten Influencern. imago images/maskot

Eine neue Studie untersucht die Geschlechterbilder und Werte von Jugendlichen. Die Ergebnisse unterstützen alle, die den Zugang von Kindern zu sozialen Medien beschränken wollen.

Von Susan Vahabzadeh

In der vergangenen Woche wurde in Berlin die neue Studie „Soziale Medien, Geschlechterbilder und Werte – Jugend im Spannungsfeld zwischen Algorithmen und Identitätssuche“ vorgestellt. Und viele der Erkenntnisse, die Maya Götz vom Internationalen Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen und ihre Mitarbeiter dafür zusammengetragen haben, sind ganz schön erschreckend. Manche könnte man auch fast positiv sehen: Nicht mal ein Drittel der befragten Jugendlichen stimmte der Aussage zu:  „Frauen sind eher für Kinder und Haushalt zuständig, Männer für technische Dinge und das Geldverdienen“.  In der Wirklichkeit sind wesentlich mehr als ein Drittel aller Frauen fürs Wäschewaschen zuständig, da sind die Jugendlichen also irgendwie fortschrittlich.

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