US-MedienpolitikEin sehr lauter Abschied

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Als sie ihm noch zehn Monate gaben, sagte Stephen Colbert: „Sie haben einen Fehler gemacht. Sie haben mich am Leben gelassen.“
Als sie ihm noch zehn Monate gaben, sagte Stephen Colbert: „Sie haben einen Fehler gemacht. Sie haben mich am Leben gelassen.“ Chris Pizzello/dpa

Am kommenden Donnerstag hört Late-Night-Moderator Stephen Colbert auf. Unfreiwillig. Weil er der lustigste Gegner des Präsidenten war.

Von Boris Herrmann, New York

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Er hat den US-Präsidenten mit dem Antichrist verglichen und dessen Vizepräsident J. D. Vance als „höhnischen Hamster“ bezeichnet. Er hat gesagt, Trump könne keine Denkmäler mit seinem Namen schmücken, denn: „Er ist ja noch am Leben, jedenfalls behaupten das seine Ärzte.“ Ein in der Tat höchst unvorteilhaftes Trump-Foto auf einem Magazin-Cover beschrieb er so: „Es ist eine dieser optischen Täuschungen, bei denen man sich nicht sicher sein kann, ob da eine alte Frau abgebildet ist oder ein junger Hodensack.“

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