SatireStephen Colbert, lass diese Welt nicht allein!

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Für die hier drinnen, dort draußen und alle Schiffe auf See: Bloß keine Tränen, lieber singen! Stephen Colbert mit Paul McCartney bei der letzten Ausgabe der „Late Show“ am Donnerstag.
Für die hier drinnen, dort draußen und alle Schiffe auf See: Bloß keine Tränen, lieber singen! Stephen Colbert mit Paul McCartney bei der letzten Ausgabe der „Late Show“ am Donnerstag. CBS/Screenshot Youtube

Die letzte Show des Entertainers war ein Fest der Freude. Die Trauer über seinen Weggang wird trotzdem groß sein, selbst wenn man nicht in den USA lebt. Eine Liebeserklärung.

Von Kathleen Hildebrand

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„Sit down“, ruft er ins Publikum, „setzen Sie sich hin!“ Denn so geht das ja nicht, Ovationen im Stehen – dafür ist keine Zeit. Eine Show wie seine sei eine Maschine, hat Stephen Colbert gerade gesagt: „Das muss sie sein, wenn sie funktionieren soll.“ Die „Joy Machine“, also „Spaßmaschine“, nennen er und seine Mitarbeiter die „Late Show with Stephen Colbert“. Weil sie jeden Tag glücklich darüber seien, miteinander diese eine Stunde zu erschaffen, die von 23.35 Uhr an auf CBS ausgestrahlt wurde. Bis Donnerstagabend. Die „Joy Machine“ wurde abgesetzt, laut dem Senderverbund CBS aus rein finanziellen Gründen. Aber ob das die ganze Wahrheit ist, bei einer Sendung, die Donald Trump wegen der harten Kritik Colberts an ihm hasst, ist fraglich.

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