Schweizer Rundfunk„Es reicht nicht mehr, nur Journalismus zu machen“

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Susanne Wille, 52, arbeitet seit 2001 für den Schweizer Rundfunk, unter anderem als Moderatorin, Reporterin und in Führungspositionen. Seit 2024 ist sie Generaldirektorin der SRG.
Susanne Wille, 52, arbeitet seit 2001 für den Schweizer Rundfunk, unter anderem als Moderatorin, Reporterin und in Führungspositionen. Seit 2024 ist sie Generaldirektorin der SRG.
Mirjam Kluka/SRG

Der öffentliche Rundfunk in der Schweiz muss sich radikal verkleinern. Ein Gespräch mit seiner Direktorin Susanne Wille über ihren Komplettumbau – und welche Rolle dabei KI spielen soll.

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In der Schweiz wird der Rundfunkbeitrag, anders als in Deutschland, nicht erhöht, sondern gesenkt. Schrittweise von 335 Schweizer Franken (etwa 360 Euro) im Jahr auf 300 CHF bis 2029. Der SRG, der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft, fehlen deshalb 270 Millionen Schweizer Franken. 900 von etwa 5700 Stellen müssen wahrscheinlich wegfallen, und dennoch soll ein Programm in vier Landessprachen aufrechterhalten werden. Generaldirektorin Susanne Wille hat ihr Amt vor eineinhalb Jahren in schwierigen Zeiten übernommen – und das Medienhaus radikal umgebaut.

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