Der Wind ist vielstimmig, der größte Chor auf dem Planeten. Und so wie er singt, lacht, aufheult oder haucht, kommt eigentlich nur die Orgel als Instrument in die Nähe seiner Spannbreite. Schon deshalb ist es stimmig, dass der Wind die Klammer ist, die in Julian Benedikts Film „Der Spirit der Orgel“ alles zusammenhält. Der Regisseur wurde mit Filmen über den Jazz bekannt, mit „Blue Note“ und „Jazz Seen“. Zur Orgel hatte er eigentlich keinen Bezug. Bis er ihre Möglichkeiten entdeckte: „Ein einzelner Mensch kann mit der Orgel ein ganzes Orchester zum Spielen bringen, von massiven, riesigen Klängen bis hin zu ganz feinen, lieblichen Tönen.“
Arte-DokuWind, in Harmonie verwandelt
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Der Film „Der Spirit der Orgel“ zeigt, wie eine neue Generation mit Klischees von dem klassischen und kirchlichen Instrument bricht. Doch vor allem ist das eine Geschichte der Begeisterung.
Von Larissa Beham
