TV-KritikSöder segelt durch sein Sommerinterview

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Ruhiges Gewässer im Hintergrund, stürmische Zeiten in der Politik: Markus Söder mit ZDF-Interviewer Wulf Schmiese.
Ruhiges Gewässer im Hintergrund, stürmische Zeiten in der Politik: Markus Söder mit ZDF-Interviewer Wulf Schmiese.
Nadine Rupp/Nadine Rupp/ZDF/dpa

Vor Seglerkulisse am Starnberger See beantwortet Markus Söder die Fragen von Wulf Schmiese. Eine ausführliche Antwort zum aktuellen Erfolg der AfD bleibt Bayerns Ministerpräsident erspart. Woran es dagegen nicht fehlt: Fußball-Vergleiche.

Von Josef Wirnshofer

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Fußball-Vergleiche genießen Markus Söders besondere Wertschätzung, das zeigt sich nicht nur, aber immer wieder auch in seinen Sommerinterviews. Vergangenes Jahr zum Beispiel, als er nach der verpatzten Richterwahl und der auch sonst eher holprigen Anfangsphase der Bundesregierung gefragt wurde. Man habe, sagte er, „ein paar blöde Tore kassiert“. Seitdem kamen, um im Bild zu bleiben, noch ein paar blöde Tore dazu. Der Umgang des Kanzlers mit Noch-Verkehrsminister Patrick Schnieder ist nur eines davon. Und wieder greift Söder zur bewährten Analogie: „Es ist wie bei einem Fußballtrainer, er muss ein- und auswechseln.“

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