Das Internet und seine Nutzer, sie stehen nicht gut da in diesen Zeiten. „Aber wie geht es den Influencern in Dubai?“, spöttelte die Süddeutsche Zeitung nach Beginn des Iran-Krieges, der Spiegel berichtete aus dem Outback: „Australien überprüft Visastatus von Influencerin wegen Wombatbaby-Videos“ und „Influencer ringt mit Krokodil – Behörden leiten Ermittlungen ein“. Und die Rheinische Post vermeldete: „Influencer aus Wesel schimpft über Vollzeitjob – ‚Das ist doch Quatsch‘“.
DebatteWas soll das eigentlich sein, ein Influencer?
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Warum viele Medien nicht auf Augenhöhe über die digitale Welt berichten – und nicht jede kleine Online-Aufregung ein „Shitstorm“ genannt werden sollte. Ein Plädoyer für mehr Genauigkeit in der Sprache für „das Internet“.
Essay von Marie Gundlach
