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Sexuelle Gewalt:"Es ist immer noch die Hölle"

Shiori Ito im vorigen Dezember nach einer Anhörung vor Gericht in Tokio.

(Foto: Charly Triballeau/AFP)

Shiori Ito will, dass Opfer von Vergewaltigung besser geschützt werden. Ihren eigenen Fall hat die japanische Journalistin öffentlich gemacht - und einen hohen Preis gezahlt.

Von Thomas Hahn

Im Sommer 2017 mahnte die Lektorin nach einiger Zeit zur Eile. Shiori Ito war noch nicht fertig mit ihrem Buch über Sexismus in Japan. Es war einige Wochen her, dass sie bei einer Pressekonferenz in Tokio erzählt hatte, wie ihre Anzeige wegen Vergewaltigung gegen den bekannten regierungsnahen Journalisten Noriyuki Yamaguchi gescheitert war. Sie verstand, dass der Verlag nicht zu lange warten wollte. Aber sie durfte auch nichts überstürzen.

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