Köln (dpa) - Mit dem US-Anbieter HBO Max ist heute ein weiterer Streamingdienst in Deutschland gestartet. Dahinter steckt der Medienriese Warner Bros. Discovery, zu dem unter anderem das Filmstudio Warner Bros., der Streamingdienst Discovery+, Nachrichtennetzwerke wie CNN, Sender wie HBO und Eurosport sowie das Comic-Universum DC Comics gehören. Den Start in Deutschland, Österreich, die Schweiz, Luxemburg und Liechtenstein nannte das Unternehmen einen „bedeutenden Schritt in seiner europäischen Expansion“. Im März sollen Großbritannien und Irland folgen.
Der US-amerikanische Pay-TV-Sender Sender HBO (Home Box Office) ist für preisgekrönte Serien bekannt, wie „Die Sopranos“, „Game of Thrones“, „Succession“ oder „The White Lotus“. Zum Start können Abonnenten unter anderem die hochgelobte Krankenhausserie „The Pitt“, die Historienserie „The Seduction“ mit Diane Kruger und den Golden-Globes-Abräumer „One Battle After Another“ sehen. Es folgen der „Game of Thrones“-Ableger „A Knight of the Seven Kingdoms“ (19.1.), die schwule Eishockey-Romanze „Heated Rivalry“ (6.2.) und die erste, deutsche Eigenproduktion „Banksters“ (20.2.).
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Das preiswerteste Abo-Modell kostet 5,99 Euro monatlich, die teuerste Variante 16,99 Euro. Die Abos sind monatlich kündbar. Kurz vor dem Start hat HBO Max einen Deal mit RTL+ verkündet. Wer die beiden Streamingdienste im Doppelpack bucht, bekommt die Abos günstiger.
Streamingfans haben die Qual der Wahl
Mit HBO Max verschärft sich der Kampf auf dem dicht gedrängten deutschen Streamingmarkt. Neben Netflix, Amazon Prime Video, Disney+ und Apple TV+ sowie den Mediatheken von ARD, ZDF und Arte buhlen etwa auch private deutsche Anbieter wie Joyn von ProSiebenSat.1 und RTL+ um das Publikum.
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