Mission Wahrheit - Die New York Times und Donald Trump (bis 5.12. in der Arte-Mediathek)

Ein Jahr lang hat die Regisseurin Liz Garbus das Team der New York Times bei ihrer Berichterstattung über Donald Trump begleitet, angefangen beim Amtseid des neuen Präsidenten im Januar 2017. Trump ist überall, im Vordergrund, im Mittelpunkt, am Horizont; Trump entwertet mutwillig den Journalismus und wertet ihn ungewollt auf, denn die Berichterstattung über Trump hat der New York Times neue Abonnenten gebracht.

Tatsächlich fühlt sich die Dokumentation Mission Wahrheit schon nach ein paar Minuten wie eine fiktionale Serie an, was natürlich am Score und an der feinen Kameraarbeit liegt, aber eben auch an der Redaktion der New York Times. Manchmal wird ein Journalist, der gerade im Dunkeln sitzt, von der Smartphone-Beleuchtung etwas zu melodramatisch ausgeleuchtet, im Ganzen ist Mission Wahrheit aber ein gelungenes Beispiel für einen Trend in Film und Fernsehen: die intensive Beschäftigung mit journalistischer Arbeit.

Lesen Sie hier die vollständige Rezension von Holger Gertz.

Bild: Aletheia Films/WDR 1. Dezember 2018, 15:102018-12-01 15:10:37 © SZ.de/khil/luch