Doku-Serie "The Most Hated Man on the Internet":Verhasste Männer

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Doku-Serie "The Most Hated Man on the Internet": Er nannte sich selbst einen "professionellen Lebenszerstörer": Hunter Moore in "The Most Hated Man on the Internet".

Er nannte sich selbst einen "professionellen Lebenszerstörer": Hunter Moore in "The Most Hated Man on the Internet".

(Foto: Netflix)

Die Netflix-Serie "The Most Hated Man on the Internet" über "Revenge Porn" und den Internet-Mob ist verstörend - und genau deswegen wichtig.

Von Jürgen Schmieder, Los Angeles

Man muss sich, wenn man über die verstörende Netflix-Serie The Most Hated Man on the Internet nachdenkt, kurz zurückversetzen in die Wildwest-Zeiten des Internets. Es geht um die Webseite Isanyoneup, auf der Leute anfangs obszöne Fotos von sich selbst hochluden und dann obszöne Fotos von anderen - und so das menschenverachtende und existenzzerstörende Internet-Genre "Revenge Porn" hervorbrachten: die Lust daran, jemanden öffentlich zu blamieren, auf möglichst unappetitliche Weise. Später kam raus, dass der Betreiber der Seite gemeinsam mit einem Komplizen E-Mail-Accounts junger Frauen hackte, deren privat verschickte Fotos klaute und sie auf der Webseite veröffentlichte.

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