DokumentarfilmViel Dreck

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War die Jury im Prozess gegen Diddy (re.) „star struck“, also geblendet von Reichtum und Berühmtheit des Angeklagten? Die Doku „Sean Combs: The Reckoning“ unterstellt das zumindest.
War die Jury im Prozess gegen Diddy (re.) „star struck“, also geblendet von Reichtum und Berühmtheit des Angeklagten? Die Doku „Sean Combs: The Reckoning“ unterstellt das zumindest. (Foto: Courtesy of Netflix/Courtesy of Netflix)

Auch Netflix widmet sich dem Fall Sean „Diddy“ Combs. Produziert von dessen Erzfeind 50 Cent, mit etwas Geraune und einem Scoop, der dem Streamingdienst noch Probleme bringen könnte.

Von Jakob Biazza

Die Videos, über die man in den kommenden Wochen und Monaten womöglich einen recht vitalen Rechtsstreit erleben wird, zeigen Sean Combs unter anderem in einem Hotelzimmer in New York. Der Rapper, Produzent und Großunternehmer (nicht unbedingt in dieser Reihenfolge), den man, je nachdem, wann man geboren wurde, auch als Puffy, Puff Daddy, P Diddy, Diddy oder Love aka Brother Love kennt, kauert hinter halb zugezogenen Vorhängen und telefoniert mit seinem Anwalt. Auf der Terrasse eines der gegenüberliegenden Gebäude stehen Polizeibeamte in kurzärmeligen schwarzen Hemden. Sie scheinen das Zimmer zu beobachten, in dem der Protagonist dieser Netflix-Doku sich aufhält.

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