Öffentlich-Rechtliche„Es geht immer ums Geld“

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„Zuverlässige Information ruinieren“ – ein Plakat ruft auf Französisch dazu auf, gegen die Initiative zu stimmen.
„Zuverlässige Information ruinieren“ – ein Plakat ruft auf Französisch dazu auf, gegen die Initiative zu stimmen. Pierre Albouy/Reuters

Die Schweizer stimmen am Sonntag über eine radikale Verkleinerung ihres öffentlichen Rundfunks ab. Was auf dem Spiel steht.

Interview von Nicolas Freund

In Deutschland haben ARD und ZDF sich gerade auf die Streichung dreier Spartenkanäle geeinigt, für die Schweizer steht in diesen Tagen mehr auf dem Spiel. Am 8. März stimmen sie über die Halbierung der SRG ab, über eine Initiative, die die Senkung des Jahresbeitrags auf 200 CHF (220 Euro) fordert, derzeit sind es 335 CHF, und außerdem die Streichung der Beiträge für Unternehmen. Etwa die Hälfte ihrer Mittel könnte die SRG so verlieren. Das würde das Schweizer Radio und Fernsehen sowie die Online-Angebote in den vier Landessprachen heftig beschneiden. Zumal erst im November 900 Stellen gestrichen wurden und eine schrittweise Senkung der Beiträge bereits beschlossen ist. Ein Gespräch mit Manuel Puppis, der an der Universität Freiburg lehrt und Vizepräsident der Eidgenössischen Medienkommission ist.

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:Nun kommt es auf den Inhalt an

ARD und ZDF haben entschieden, welche Sender zum Jahreswechsel eingespart werden sollen. Das Ergebnis lässt erahnen, welche Befindlichkeiten eine Rolle gespielt haben – und ist trotzdem Grund für vorsichtigen Optimismus.

SZ PlusVon Stefan Niggemeier

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