„Tatort“Verwachsen mit der Vorhölle

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Reinhard, „der Reini“ (Felician Hohnloser, Mitte) ist mit Luke (Karsten Antonio Mielke) und Mika Novak (Mareike Beykirch, r.) aus der Geschlossenen geflohen.
Reinhard, „der Reini“ (Felician Hohnloser, Mitte) ist mit Luke (Karsten Antonio Mielke) und Mika Novak (Mareike Beykirch, r.) aus der Geschlossenen geflohen. (Foto: SWR/Benoît Linder)

Im Schwarzwald-„Tatort“ verschanzen sich drei aus der Psychiatrie getürmte Eindringlinge im Hof von Kommissar Friedemann Berg. Es wird roh, aggressiv und auf sehr finstere Art privat.

Von Holger Gertz

Bei einem Einbruch wird ein Apotheker umgebracht, den Angreifern ging es nicht um Geld, sondern um Pillen. Damit wäre der Mord zum Sonntag diesmal schon beschrieben, wobei dieser Mord für die Handlung danach gar nicht mehr relevant ist. Die mutmaßlichen Täter allerdings – drei aus der geschlossenen Psychiatrie getürmte Desperados und Desperadas – schlagen sich zum Schwarzwaldhof von Hauptkommissar Friedemann Berg (Hans-Jochen Wagner) durch, wo es zu einer Familienzusammenführung der speziellen Art kommt: Einer der drei Flüchtigen ist Bergs psychisch kranker Bruder Reinhard, genannt „der Reini“. Die beiden haben sich lange nicht gesehen.

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