Hillary Clinton bei „Maischberger“Die Abgründe der Weltlage – freundlich erklärt

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Hillary Clinton wird am Rande des World Forums und der Cinema for Peace-Gala in Berlin interviewt.
Hillary Clinton wird am Rande des World Forums und der Cinema for Peace-Gala in Berlin interviewt. WDR/Oliver Ziebe

Die Frau, die 2016 fast US-Präsidentin geworden wäre, spricht eine indirekte Reisewarnung für ihr Land aus. Das Gespräch mit Hillary Clinton ist auch ein Pep Talk für Europa, das den Umgang mit den USA neu definieren muss.

Von Andrian Kreye

Irgendwann auf halber Strecke des Interviews, das Sandra Maischberger mit Hillary Clinton am Rande des World Forums und der Cinema for Peace-Gala in Berlin geführt hatte, fuhr es einem dann doch ein wenig in die Knochen. Die Frau hätte vor nicht allzu langer Zeit Präsidentin der USA werden können. Statt Trump. Damals, 2016, als sie drei Millionen Stimmen mehr bekommen hatte als er. Daran erinnerte Clinton auch noch mal. Aber da ist eben dieses vermaledeite Wahlleute-System, das sie nicht einmal in Amerika mögen, weil es aus dem Willen des Volkes ein Mathe-Rätsel macht, das man mit etwas Geschick und Boshaftigkeit so manipulieren kann, dass 62 Millionen mehr ist als 65. Clinton wollte da lieber nicht ins Detail gehen. „Ich bedaure zutiefst, was bei meiner Wahl passiert ist. Es gab zweifellos viele verschiedene Gründe.“

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