Sahra Wagenknecht im Fernsehen:Die Doku-Queen

Lesezeit: 2 min

„Ich hab noch nie ein solches phänomenales, mediales Ereignis erlebt wie die Wagenknecht-Partei“: Bodo Ramelow über Sahra Wagenknecht in der MDR-Doku „Trotz und Treue“. (Foto: MDR/LOOKSfilm)

Gleich mehrere öffentlich-rechtliche Sender begleiten in Fernsehdokus Sahra Wagenknecht und ihre BSW. Wollte die ARD nicht Doppelarbeit abschaffen?

Von Carolin Gasteiger

Im vergangenen Oktober war die Sache noch ganz neu. Da beleuchtete die Doku Der Bruch – Sahra Wagenknecht und die Linke im Ersten, wie die frühere Parteivorsitzende zu deren stärkster Kritikerin wurde. Kurz nach Ausstrahlung verkündete Wagenknecht dann auch prompt die Gründung ihrer eigenen Partei, des Bündnisses Sahra Wagenknecht. Und dieses Bündnis trifft ganz offenbar einen Nerv: Bei den soeben stattgefundenen Europawahlen holte das BSW aus dem Stand 6,2 Prozent, vor allem bei den Unzufriedenen. Rückblickend könnte man also sagen, dass NDR-Filmemacherin Birgit Wänke da gutes Timing bewiesen hat. Ähnlich Markus Feldenkirchen, der Wagenknecht für den WDR in der Zeit der Parteigründung begleitet hat. Der Film mit der 54-Jährigen lief in der Sendereihe Konfrontation, in der Mediathek ist er nach wie vor unter „Dokumentation & Reportage“ zu finden. Ausgestrahlt wurde die Sendung im vergangenen November.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusExklusivReform der Öffentlich-Rechtlichen
:„Zehn Milliarden Euro pro Jahr – und das soll nicht reichen?“

Als Julia Jäkel und Roger de Weck mit dem Zukunftsrat die Pläne für eine Reform von ARD, ZDF und Deutschlandradio vorlegten, gab es Applaus. Geändert hat sich wenig. Jetzt schlagen sie Alarm.

Interview von Claudia Tieschky

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: