USAErzkonservativer Radiomoderator Rush Limbaugh ist tot

Rush Limbaugh im Dezember 2019
Rush Limbaugh im Dezember 2019 Leah Millis/REUTERS

Limbaugh war berühmt-berüchtigt für seine Kritik an allem, was aus seiner Sicht nicht konservativ genug war. Nun ist er im Alter von 70 Jahren gestorben.

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Einer der bekanntesten Radiomoderatoren und Stimmen des erzkonservativen Amerikas ist tot. Rush Limbaugh ist im Alter von 70 Jahren gestorben, wie seine Familie mitteilte.

Limbaugh galt als einer der einflussreichsten rechtskonservativen Journalisten der USA. In seiner Welt gab es im Grunde nur weiß oder schwarz, die Guten und die Bösen. Die Guten waren für ihn die gottesfürchtigen und konservativen Amerikaner. Wer nicht zu dieser Gruppe gehörte, sich für Umwelt- oder Frauenrechte einsetzte, sah sich oft üblen Hetztiraden ausgesetzt, die Limbaugh letztendlich berühmt machten und ihm mächtigen Einfluss auf die republikanische Partei verliehen. Bis zu 15 Millionen Amerikaner erreichte Limbaugh mit seinen Shows - mindestens.

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Den ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama nannte er einmal "halfrican American" - einen halben Afrikaner, der kein 100-prozentiger Amerikaner sein könne. Frauen, die sich für die staatliche Kostenübernahme bei Empfängnisverhütung engagieren, bezeichnete Limbaugh als "Schlampen".

Der im November des vergangenen Jahres abgewählte US-Präsident Donald Trump hatte Limbaugh, der viermal verheiratet war und keine Kinder hatte, im vergangenen Jahr die Presidential Medal of Freedom verliehen. Sie gehört zu den höchsten zivilen Auszeichnungen des Landes.

Witwe Kathryn Limbaugh verkündete die Todesnachricht in der Show des Moderators. Bereits im vergangenen Jahr war bekannt geworden, dass Limbaugh Lungenkrebs hatte.

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