Man muss sich den jungen Marko Ivan Rupnik als einen mutigen Mann vorstellen. Der Slowene trat Anfang der Siebzigerjahre dem Jesuitenorden bei – als Bürger Jugoslawiens, einem erklärtermaßen säkularen Staat, der nicht einmal die Weihnachts- als Feiertage anerkannte und der Kirche spürbar skeptisch gegenüberstand, wie Christopher Weingart in dem sechsteiligen Podcast „Heilsverbrechen“ in Erinnerung ruft. Gemeinsam mit Luisa Meyer und Gabriele Knetsch hat er die Geschichte dieses Mannes für den Deutschlandfunk recherchiert. Es geht in dem Podcast allerdings nicht um eine etwaige oppositionelle Haltung Rupniks dem sozialistischen Staat gegenüber. Nur seine offenkundig starke Selbstgewissheit spielt eine Rolle.
PodcastIm Namen des Vaters und des Sohnes ...
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Gravierende Vorwürfe: der Priester und Künstler Marko Ivan Rupnik.
IMAGO/Vandeville Eric/ABACAPRESSIm Deutschlandfunk-Podcast „Heilsverbrechen“ geht es um den Priester und Künstler Marko Ivan Rupnik, der bestens vernetzt ist im Vatikan. Ordensschwestern werfen ihm Missbrauch vor. Die Fakten und Indizien, die der Podcast zusammenträgt, sprechen eine deutliche Sprache.
Von Stefan Fischer
