Öffentlich-RechtlicheRundfunkbeitrag soll nur um 28 Cent steigen

Lesezeit: 6 Min.

Imago/Bernd Feil/M.i.S., Bearbeitung: SZ

Weil die Einnahmen von ARD und ZDF stiegen, reicht für zwei Jahre eine geringere Erhöhung als die geplante um 58 Cent. Selten war die Nachricht, dass etwas billiger wird, mit so viel Ärger verbunden.

Von Claudia Tieschky

Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs KEF hat am Freitag in Berlin ihren 25. Bericht vorgestellt und eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags von derzeit 18,36 Euro um 28 Cent pro Monat auf 18,64 für die Jahre 2027 und 2028 empfohlen. Damit seien ARD, ZDF und Deutschlandradio angemessen finanziert. Das ist eine spektakuläre Veränderung gegenüber der Empfehlung vor zwei Jahren. Damals hielt die KEF noch 58 Cent in den kommenden vier Jahren für nötig, damit die Sender ihren Auftrag erfüllen können. 30 Cent Unterschied beim Beitrag sind harte Emotionswährung.

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