100 Jahre "Spiegel"-Gründer Augstein:Das Wirtschaftswunderkind

100 Jahre "Spiegel"-Gründer Augstein: Triumph der Pressefreiheit: Augstein (hier 1975) war nach der "Spiegel"-Affäre auf dem Höhepunkt seiner Macht.

Triumph der Pressefreiheit: Augstein (hier 1975) war nach der "Spiegel"-Affäre auf dem Höhepunkt seiner Macht.

(Foto: imago/Sven Simon)

Porträt eines journalistischen Solitärs und verkannten Dichters: "Spiegel"-Gründer Rudolf Augstein zum hundertsten Geburtstag.

Von Willi Winkler

Die Kameras, unersättlich, wie sie sind, brauchten das, deshalb musste das rote Tuch mit dem Wappen der Freien und Hansestadt Hamburg noch einmal übergezogen werden, und der neue Name wurde ein weiteres Mal enthüllt: Rudolf-Augstein-Promenade. Der historisch beschlagene Spiegel-Chefredakteur Dirk Kurbjuweit musste gleich an die Szene bei Kriegsende 1945 in Berlin denken, als die sowjetischen Soldaten ihre Fahne ein zweites Mal auf dem eroberten Reichstag aufpflanzten, weil auf dem ersten Foto überdeutlich die frisch eroberten Uhren zu sehen waren.

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