RTLVorwürfe gegen RTL-Show

Die RTL-Musikshow "I Can See Your Voice" steht in der Kritik, geltende Hygienemaßnahmen missachtet zu haben. Die Produktionsfirma weist die Vorwürfe zurück.

Die Produzenten der RTL-Musikshow I Can See Your Voice haben sich gegen Kritik verteidigt, zu leichtsinnig mit der Gefahr durch das Corona-Virus umgegangen zu sein. Zuschauer hatten in sozialen Netzwerken ihr Unverständnis geäußert. Dabei ging es um den geringen Abstand innerhalb des Saalpublikums und um die Frage, warum keiner im Studio während der Show mit einer Maske zu sehen gewesen sei.

Ein Sprecher der zuständigen Produktionsfirma Tresor versicherte, dass die im Juli in Nordrhein-Westfalen geltenden Corona-Vorgaben zu jeder Zeit eingehalten worden seien: "Zu unserem Produktionszeitpunkt durften maximal 150 Leute zusammensitzen, solange die Rückverfolgbarkeit gegeben war. Während des Check-ins und dem Einlass mussten jederzeit 1,5 Meter Abstand gehalten werden, und es gab Maskenpflicht im Foyer." Weitere Schutzmaßnahmen wie die Nachvollziehbarkeit der Sitzplätze durch namentliche Registrierung wurden auf rtl.de aufgelistet. Durch das Hygienekonzept sei es rund um die Show zu keinem Corona-Fall gekommen.

Die Musikshow I Can See Your Voice hatte am Dienstagabend bei RTL ihre Premiere gehabt. Das Konzept der Sendung: Ein Rateteam aus Judith Rakers, Evelyn Burdecki, Tim Mälzer, Jorge González und Thomas Hermanns versucht herauszufinden, ob Kandidaten wirklich singen können oder nur bluffen. Die Stimme des Auftretenden bekommen sie dabei zunächst nicht zu hören.

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