MeinungPrivatfernsehen in der KriseEine Erinnerung an alte Fehler

Gastbeitrag von Eiko Wachholz

Lesezeit: 5 Min.

Glückliche Privatfernseh-Jahre: Moderatorin Ulrike von der Groeben, 1989 noch Ulrike Elfes, in den Redaktionsräumen von „RTL aktuell“.
Glückliche Privatfernseh-Jahre: Moderatorin Ulrike von der Groeben, 1989 noch Ulrike Elfes, in den Redaktionsräumen von „RTL aktuell“. (Foto: IMAGO/teutopress)

Entlassungen und keine neuen Ideen: Die deutschen Privatsender wirken so geschwächt wie nie. Fatalerweise haben sie nie aus Fehlentscheidungen gelernt, die auch schon in den glücklichen Neunzigern getroffen wurden.

Vor Sat.1 lag vor 30 Jahren eine große Zukunft: Thomas Gottschalk kam und Harald Schmidt und Fritz Egner noch dazu, mehr Entertainment ging gar nicht. Doch auch der Info-Bereich wurde ordentlich gepimpt und damit endlich vorzeigbar: Der von RTL weggelockte Ulrich Meyer moderierte das Aushängeschild, die neuen täglichen Hauptnachrichten um 18.30 Uhr, dazu zusätzlich sein wöchentliches Magazin. Und diesen Günther Jauch, den würde man bestimmt auch noch irgendwie kriegen, dachte man. Damit kann RTL einpacken!

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