Rocker-Affäre:Missstände zudecken

Lesezeit: 4 min

Plakataktion 'Refugees welcome!'

Christian Longardt, 57, war von 2012 bis 2015 Teil einer Doppelspitze und ist seitdem alleiniger Chefredakteur der Kieler Nachrichten mit einer verkauften Auflage von 87 571 Exemplaren.

(Foto: Carsten Rehder/dpa)

Ein schwerwiegender Verdacht: Hat die Landespolizei in Schleswig-Holstein auch Journalisten der "Kieler Nachrichten" bespitzelt, um an Informationen über Whistleblower aus den eigenen Reihen zu gelangen? Die Redaktion ist davon überzeugt.

Von Thomas Hahn

Jetzt steckt Christian Longardt also mittendrin in einem Krimi. Der Chefredakteur der Kieler Nachrichten (KN) findet das einerseits ganz gut. Was kann einem leitenden Journalisten schon Besseres passieren, als dass seine Zeitung ganz nah dran ist am Puls einer Geschichte, in der es um Kabale und Rechtsbruch geht. Und in der sogenannten Rocker-Affäre um Vorwürfe der Aktenmanipulation in der Landespolizei von Schleswig-Holstein sind die Reporter der KN seit über zwei Monaten die führenden Berichterstatter.

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