Die Staatsanwaltschaft Mainz wird gegen den Publizisten Richard David Precht nicht wegen Volksverhetzung ermitteln. Das bestätigte die Behörde, die Anzeigen nachgeht, die nach Veröffentlichung einer Folge des Podcasts Lanz & Precht gestellt wurden, auf Anfrage der SZ. In der Sendung vom 14. Oktober hatten der Fernsehmoderator und der TV-Philosoph die terroristischen Gewaltexzesse der Hamas vom 7. Oktober zum Anlass genommen, um über das Judentum zu sprechen. Precht hatte unter anderem gesagt, orthodoxe Juden "dürfen gar nicht arbeiten, ein paar Sachen wie Diamantenhandel und Finanzgeschäfte ausgenommen", das sei "grundsätzlich von der Religion her untersagt".
Lanz & PrechtKeine Ermittlungen gegen Precht
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Die Mainzer Staatsanwaltschaft wird gegen Richard David Precht nach seinen falschen Äußerungen zum Judentum im Podcast nicht wegen Volksverhetzung ermitteln.
Von Harald Hordych
